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Geheime Ausflugstipps für den Darß

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Sobald sich die Sonne das erste Mal zeigt, wird es sichtlich voller in den Urlaubsorten auf der Halbinsel Fischland-Darß-Zingst. Wenn die Saison dann so richtig losgeht, geht vielerorts nichts mehr.

Urlauber strömen an den Strand und die Promenaden entlang, Cafés sind voll, und es ist laut, wenn Tausende Touristen auf den Darß kommen - weil es dort so schön ist.

Foto: Stefan Sauer/ dpa
 

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Besonders beliebt bei Urlaubern: der Strand. Wer weniger Menschen um sich herum haben möchte, ist dort verkehrt. Das gilt für die ganze Halbinsel.

Abseits der Strände gibt es aber noch Orte, an denen Touristen und Einheimische in Ruhe Wetter, Dörfer oder Natur genießen können.

Die OSTSEE-ZEITUNG hat sieben Tourismus-Experten nach ihren Geheimtipps gefragt.

Foto: Klaus Haase

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In der Saison, in den Ferien und bei strahlendem Sonnenschein kann man sich in Prerow vor Gästen kaum retten. Dann pilgern Scharen von Besuchern ans Meer. Sich dem zu entziehen, sei nicht ganz einfach, meint Kurdirektor Lothar Jaeschke. Im südlichen und westlichen Teil des Ortes könne man dem Trubel aber entfliehen und Türen bestaunen. Aber nicht irgendwelche Türen! Die hübsch verzierten und bunten Darßer Türen, zum Beispiel in der Langen Straße und Buchenstraße. „Die ältesten sind von 1790 und 1850“, so der Kurdirektor. Gebaut werden sie von René und Dirk Roloff (Foto), die in ihrer Werkstatt gern Besuch empfangen, erzählt Jaeschke. Einen Plan mit allen Türen gibt es bei der Kurverwaltung und im Darßmuseum.

Foto: Dietmar Lilienthal

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Fast jeder, der die Halbinsel besucht, macht auch Halt in Zingst. Dementsprechend viele Menschen sind zu Spitzenzeiten in dem Seeheilbad unterwegs. Wer Ruhe sucht, verlässt Zingst in Richtung Osterwald. „Man kann sich dort zum Beispiel Mammutbäume und Blumen ansehen“, sagt Bärbel Heuser von der Kur- und Tourismus GmbH. „Für Spaziergänge ist der Wald ideal“, sagt sie. Über zehn Kilometer erstreckt sich der Weg quer durch den Wald. „Da muss man schon Lust zu haben“, sagt Bärbel Heuser. Und man muss gut zu Fuß sein. Mit dem Fahrrad geht es nämlich nicht hindurch. Doch hier, etwas abseits vom Trubel, kann man die Natur mit (fast) allen Sinnen genießen: „Riechen, hören und fühlen“, sagt die Zingst-Expertin.

Foto: Klaus-Herbert Schröter

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Warum am Dornenhaus auch in der Saison nicht so viel los ist? „Weil es auf der Boddenseite liegt“, sagt Andrea Krüger, Sprecherin der Kurverwaltung im Ostseebad Ahrenshoop. Das macht das urige Haus trotz fußläufiger Nähe zum Ortskern zu einem Geheimtipp. „Es ist eines der ältesten Häuser in Ahrenshoop“, sagt Krüger. Die Ausstellung im Inneren lohne sich. Und es sei sehr romantisch dort. Einen Besuch kann man mit einem Abstecher zur alten Mühle kombinieren. „Die ist gleich um die Ecke.“ Auch dort sei es „total romantisch“, so die Sprecherin. „Dort grasen die Schafe.“ In der Mühle gibt es auch Kaffee und Kuchen. Zu erreichen sind beide Gebäude zu Fuß und mit dem Rad. Das Auto bleibt auf einem der Parkplätze in Ahrenshoop stehen.

Foto: Kurverwaltung Ahrenshoop

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„Wir haben hier etwas weniger Touristen“, sagt Susanne Borchardt von der Wustrower Kurverwaltung. Von daher ist es in dem Ostseebad etwas weniger überfüllt, wenn die Saison begonnen hat. Ein Ausflugsziel, das niemand kennt, könne sie nicht nennen, aber auf jeden Fall lohne ein Besuch im Wustrower Hafen, sagt Borchardt. Dort werden Schiffsrundfahrten angeboten. In der Fischräucherei gibt es fangfrische Leckerbissen aus Ostsee und Bodden, auf der anderen Straßenseite gibt es Fischbrötchen.“Im Hafen finden auch Feste statt“, erzählt Susanne Borchardt. Aber dann ist es kurzzeitig vorbei mit der Ruhe in dem Ort zwischen Ostsee und Bodden.

Foto: Dirk Krohn

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Das Boddendorf  sei an sich schon so etwas ein Geheimtipp. Denn: „Born liegt abseits der Touristenströme“, sagt Yves Scharmberg, Leiter der Kurverwaltung. „Hier herrscht noch Ruhe vor.“ Wer die braucht, kann einen Ausflug nach Born machen und Geschichte und Moderne des Ortes erkunden: die Kulturstraße, in der Stehlen vor „kulturhistorisch wertvollen Gebäuden“ durch den Ort leiten, das traditionelle Tonnenabschlagen, Fischerei und die ganzjährige Ausstellung zum Borner Maskenball. „Wir haben zudem viele Boddenzugänge und kleine Häfen“, sagt Scharmberg. Sogar einen Badesteg am Bodden gibt es. Kinder können Born auf einem Ponyrücken erkunden. Die Eltern führen – Bollerwagen mal anders.

Foto: Anke Hanusik

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Ein Geheimtipp in Wieck? Da muss Marina Günther überlegen. Dann fällt der Eventinitiatorin doch etwas ein: „Ich finde das Jagdhaus sehr schön.“ Es liegt am Radweg in Richtung Prerow. Hier lohne sich ein Abstecher zu den alten Wiecker Häusern. Es gibt dort eine Töpferin, die Gäste jederzeit besuchen können. „Sie hat ihre Werkstatt in einer kleinen Hütte mit Klingel“, sagt Günther. Die Künstlerin töpfert Fische zur Dekoration zwischen den historischen Gemäuern. Historisch geht es auch am Hafen des kleinen Dorfes zu. Viele Leute fragten „Ach, Wiek hat einen Hafen?“, erzählt Marina Günther. Tatsächlich. Dort liegen alte Traditionsschiffe und Zeesboote wie die „Marie-Luise“. Am Hafen gibt es für Kinder zudem einen Spielplatz.

Foto: Kur- und Tourist GmbH

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Etwas versteckt liegt das Moor in Dierhagen. Dort findet man Ruhe, denn viele Touristen und Einheimische würden einfach daran vorbei radeln, berichtet Dierhagens Kurdirektor Stephan Fellmann. Der Pfad führe hinter dem Hotel Dünenmeer entlang.Ganz in der Nähe des Strandaufgangs 22 weist ein Schild den Weg zu den Moorteichen.

Vor den schwarz gefärbten Gewässern steht eine Bank zum Verweilen und Schwäne beobachten. "Dieser Ort ist mein Geheimtipp", sagt Fellmann.

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Fotografieren auf der Halbinsel:
Olympus FotoKunstPfad durch Kurpark, Wald, Zingster Strom und Heide

Spaziergang mit dem Ranger:
Regelmäßig führen die Ranger Besucher durch den Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft und erklären alles rund um das Ökosystem und seine Geschichte.

Malkurse in Ahrenshoop:
Zum Beispiel im Kunstmuseum Ahrenshoop kann man in  Malkursen regelmäßig selbst kreativ werden.

Foto: Klaus Haase

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Paddeln auf der Ostsee:
Im Sommer auf dem Wasser zu sein, ist auf der Halbinsel ein Muss. Bei einer geführten Tour kann man mit einem Kajak selbst auf Bodden und Ostsee paddeln gehen.

Kraniche beobachten:
Im Herbst und Frühling kommen zehntausende Vögel in die Region.

Bernsteinwanderung:
Bei einem Strandspaziergang auf Fischland-Darß-Zingst guckt man schon mal, ob man nicht irgendwo einen Bernstein findet. Mit den Tipps des Profis, kann man im Herbst und Winter mit Sicherheit Erfolge verbuchen.

Auf den Spuren der Halbinsel:
Auf Pfaden können Gäste die Natur und die Geschichte der Halbinsel erkunden.

Foto: Klaus Haase

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Auf der Halbinsel kanns man gar nicht anders, als sich Zeit für die schönen Dinge des Lebens zu nehmen. Entlang spannender Themenpfade erlebt man die Ostsee dabei aus einer neuen Perspektive.

Hier geht's zum Reisereporter.

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