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So lecker ist Vorpommern

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Von Christopher Gottschalk

Fotos: Peter Binder


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Wildschwein, Reh-, Dam- und Rotwild aus der Region verarbeitet „Wildbret MV“ aus Neuendorf bei Grimmen zu Wurst und Aufstrich. Zu finden im Einzelhandel und der Gastronomie. Inhaber Torsten Klar wird von Vater Hartmut Klar (Foto) und Bruder Heiko unterstützt. Acht Tonnen Fleisch- und Wurstwaren werden jährlich produziert. Den Großteil des Wildes liefern Stadt- und Uniforst, den Rest private Jäger.

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Den Frischkäse „Küstentaler“ mit Kräutern aus eigener Manufaktur und biologisch angebautes Gemüse präsentiert die Firma „Ostseeländer“ aus Züssow bei der Messe. Das Unternehmen, das zum Pommerschen Diakonieverein gehört, beliefert beispielsweise das Greifswalder Café „Lichtblick“, aber auch Hotels und Gastronomie von Greifswald über Usedom bis nach Demmin. Die Firma arbeitet nur mit Anbietern aus dem Umkreis. Zu den biozertifizierten Produkten zählen Kürbisse (einen hält Mitarbeiter Steffen Arndt auf dem Foto), Karotten, Tomaten und Blumenkohl. Daraus werden auch Säfte gepresst. Der heiße Sommer habe zu Ernteverlusten geführt.

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Torsten Riel, Konditormeister von „Die Schokoladenmanufaktur“ aus Wolgast, setzt auf Handarbeit. Pralinen bedruckt der Schaffer der größten Mozartkugel weltweit (196 Kilogramm schwer) zum Beispiel mit Gesichtern oder fertigt Schriftzüge aus Schokolade an. Wie auch die Zartbitterschokolade – in pur oder mit Knoblauchcrisps – sind alle Erzeugnisse fair gehandelt. Seine Schokolade bezieht Riel, der in der Konditorei und dem angeschlossenen Café neun Mitarbeiter, darunter Kerstin Schmidt (rechts), zählt, hauptsächlich aus Ghana und Ecuador.

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Linda Seidel-Lass aus Grammendorf bei Tribsees bietet regionalen „Craftkorn“ an. Das ist hochprozentiger Alkohol aus Weizen, den Seidel-Lass im Trebeltal selbst anbaut. Dort wird der Schnaps auch geschrotet. Die Gutsbrennerei Zinzow meischt das Schrot ein und brennt es. So bekommen die Kornbrände den milden Geschmack. 2017 erhielt der „Craftkorn“ bereits „Silber“ von einer Jury bei den „International Spirit Awards“.

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Auf 800 Hektar Land wächst der Raps, den der „Rügener Landhandel“ aus Rambin seit zehn Jahren in der eigenen Mühle zu Rapsöl verarbeitet. Drei Mitarbeiter kümmern sich um das Befüllen der Flaschen und das Marketing. Auch Raps- und Blütenhonig wird angeboten. Verkauft wird im eigenen Hofladen, im Einzelhandel und online. Der Vertrieb läuft deutschlandweit. Neu im Sortiment sind Gewürzmischungen, die es in den Sorten Rind, Huhn, Schwein und Fisch gibt, zudem ein Lippenpflegestift mit Raps.

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Pharaonin Kleopatra hätte bereits vor 2000 Jahren in Pferdemilch gebadet, sagt Sandra Bartosz, Angestellte bei „Rügen Kosmetik“. Dort wird Milch von Ummanzer Stuten beispielsweise in Körperlotionen, Gesichtscremes oder Peelings verarbeitet. Die hilft beispielsweise gegen Neurodermitis. Jede Packung wird per Hand vor Ort gefüllt. Der Anteil der Milch beträgt zwischen zehn und 50 Prozent. Erhältlich sind die Produkte online und in verschiedenen Rüganer Geschäften.

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Für Magen und Darm sind die Kräutersäfte des „Hanse Handelskontors“ aus Stralsund da. Die Zutaten, die der Betrieb von Großhändlern bezieht, fermentieren mindestens drei Wochen, so dass Enzyme und Vitamine entstünden, informiert Produktionsleiter Steffen Saldsieder (rechts). Daraus entstehen die Säfte „Classic“ mit Heidelbeere, „Pikant“ mit Ingwer und „Premium“ mit Goji-Beeren. Zudem bietet die Firma Bodenhilfstoffe an.

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Vierzehn biologisch angebaute Kaffeesorten vertreibt die Bio-Rösterei „Kontor Scheele“ aus Stralsund. Die Bohnen stammen aus Mexiko, Äthiopien oder Brasilien. Die südamerikanische Bohne ergibt zusammen mit einer aus Papua-Neuguinea die „Pommernröstung“ mit schokoladigem Aroma. Nicole Ruß (links), Roger Lukas und eine weitere Mitarbeiterin  rösten insgesamt acht Tonnen Bohnen jährlich. Jeden Samstag veranstaltet die Rösterei eine Kaffeeverkostung.

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Nudeln ohne Geschmacksverstärker aber mit ungewöhnlichen Zutaten stellen Andreas Rösemeier und seine Kollegen bei der „Rügener Nudelwerft“ her: Süße Pasta mit Schokolade oder Marzipan, mit Bärlauch, Chili oder Holunder. Fünf Mitarbeiter sind in der Manufaktur in Rambin tätig, füllen jede Packung selbst per Hand. Die Nudeln aus Buchweizen sind sogar für Weizenallergiker verträglich. Der Betrieb gehört zu der „Alten Pomernkate“, die auch einen Bauernmarkt und ein eigenes Hofcafe betreibt. Auch im Einzelhandel findet man die Pasta.

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Die beliebteste Sorte bleibt der Apfelsaft: Davon produziert die „Mosterei Nowack“ rund eine Million Flaschen pro Jahr. Dazu kauft der Betrieb auch Äpfel von Vereinen, die sich um Streuobstwiesen kümmern. Die Mosterei baut nicht selbst an, sondern bezieht ihre Ware, beispielsweise Sanddorn, Ananas und Kirschen von zwei festen Partnern, die Äpfel stammen aus Norddeutschland. Bio-Säfte sind auch im Angebot, machen laut Co-Geschäftsführer Stefen Nowack jedoch nur einen kleinen Teil des Umsatzes aus.

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