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Los geht's

Schnuppertauchen in der Ostsee

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„Kann man da überhaupt was sehen?“

Diesen Satz hören Tauchlehrer im Ostseeraum ziemlich oft. Auch Master Scuba Instructor Robert Röske. Und die Antwort ist ganz klar ja. Bei guten Bedingungen ist die Ostsee sogar ein absolutes Paradies für Taucher.

Fotos: Robert Röske (8), Mathias Otto (1) und Dana Frohbös (1)
Videos: Robert Röske (6), Mathias Otto (9) und Dana Frohbös (2)

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Bevor es aber losgehen kann, stehen noch einige Vorbereitungen auf dem Plan. Ganz besonders wichtig ist es, die Windrichtung im Blick zu haben.

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Taucherflasche, Lungenautomat, Tarierjacket, Flossen, ein sieben Millimeter dicker Neoprenanzug, Neoprenschuhe und -handschuhe, eine Kopfhaube und natürlich die Maske – dazu noch acht Kilo Blei. „Das wird die Ausrüstung sein, die wir an dich dran bauen“, sagt mein heutiger Tauchlehrer. Ich kann mir noch nicht wirklich vorstellen, wie ich mich mit all diesen Dingen fortbewegen soll, nehme es aber erst einmal so hin.

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Die Taucherflasche ist mit 200 Bar Luft gefüllt. Damit kommen wir unter Wasser etwa eine Stunde zurecht. Sie wiegt zwölf Kilo, zusätzlich bekomme ich noch acht Kilo Blei an die Weste.

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Wenn es nach unten gehen soll, lässt Robert mittels Knopfdruck Luft von der Weste in die Flasche. Wollen wir auftauchen, macht er es umgekehrt.

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In den Neoprenanzug komme ich nur sehr schwer hinein; nach einiger Zeit und etwas Nachziehen von Robert sitzt er dann aber wie angegossen.

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Dann kommt das allerwichtigste: Lungenautomat und Taucherflache. Der Master Scuba Instructor hilft mir beim Aufsetzen.

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Mit 20 Kilo extra auf Rücken und Hüfte geht es 300 Meter zu Fuß zum Wasser.

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Zusätzlich gilt es, eine 18 Meter lange Treppe mit acht Metern Höhenunterschied zu überwinden.

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Als wir unten ankommen, sehne ich mich schon danach, ins kühle Nass zu kommen und meine schwere Ausrüstung von der Schwerelosigkeit des Wassers tragen zu lassen.

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Mit der schweren Ausrüstung ist es sehr schwierig, das Gleichgewicht zu halten. Fast wäre es sogar schiefgegangen...

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Über eine Sandbank geht es hinaus ins offene Meer. Ich bewege mich völlig frei und kann nach Lust und Laune in fünf Meter Tiefe auf Unterwasserentdeckungstour gehen. Großartig!

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Doch in meiner Euphorie bin auch auch recht flott unterwegs und drohe, viele tolle Dinge zu übersehen. Man gut, dass Robert da ist. Es tickt an meiner linken Schulter. Ich drehe mich um und schaue dorthin, wo Robert mit seinem Finger hinzeigt. Zunächst erkenne ich auf der Sandbank einen toten Fisch und bin schon fast traurig. Doch dann sehe ich, dass er lebt und sich bis auf den Kopf mit den eng zusammenstehenden Augen in den Meeresboden eingegraben hatte. Robert kommt ihm etwas näher, das Tier zischt in einem Affenzahn davon und hinterlässt eine kleine Staubwolke. Wow!

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Am Ende des Pflanzenkörpers trägt die Braunalge gasgefüllte Blasen. Sie sind unter anderem mit Sauerstoff gefüllt und sorgen dafür, dass die Alge im Wasser aufrecht steht. Im Sommer sind am Ende der Stengel zudem Warzige Blasen zu finden. Sie enthalten die Geschlechtszellen.

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Die Ostsee kann auch farbenfroh.

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Immer wieder tauchen wir an Quallen vorbei.

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In der Ostsee gibt es unheimlich viel zu entdecken. Nahe der Holzbuhnen liegt ein Feuerwehrschlauch, unter dem sich zahlreiche Meerasseln angesiedelt haben.

Robert Röske ist auch regelmäßig vor Sassnitz oder Mukran im Einsatz, um Schiffsschrauben etwa von Spanngurten zu befreien. Zudem taucht er mit dem WWF und hebt sogenannte Geisternetze vom Meeresboden und bietet Wracktauchgänge an.

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In den dicht bewachsenen Seegrasfeldern tummeln sich allerhand Garnelen. Hier sieht man eine gelb-blaue Felsengarnele.

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Unter Wasser lastet deutlich mehr Druck auf den Körper als etwa in der Luft beim Fliegen. Selbst in „nur“ fünf Metern Tiefe...

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Übersicht

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Kapitel 1 Die Vorbereitung

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Karte 2

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Kapitel 2 Die Einweisung

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Kapitel 3 Der Tauchgang

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Scholle schwimmt

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Felsengarnele
Kapitel 4 Nach dem Tauchgang

Selfie im wasser

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Dana noch kaputter
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