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Rostocks 500-Millionen-Euro-Träume

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Die Summe ist gigantisch: Rund eine halbe Milliarde Euro will Rostock in den kommenden neun Jahren verbauen – und zwar ausschließlich für neue Großprojekte. Die Millionen, die in Straßen und Wege oder auch Kitas und Schulen fließen sollen, sind da noch gar nicht mit eingerechnet.

In der Stadtpolitik ist nun die Debatte entbrannt, ob sich die Hansestadt die vielen Träume wirklich leisten kann oder ob Rostock trotz der satten Überschüsse im Haushalt Abstriche machen muss. Von Vize-Oberbürgermeister Chris Müller- von Wrycz Rekowski (SPD) gibt es darauf eine klare Antwort: „Nein, wir müssen keine Abstriche machen. Rostock kann sich all die Vorhaben leisten.“

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Der neue Stadthafen ist das teuerste der geplanten Großprojekte in Rostock. Bis 2025 – bis zur möglichen Bundesgartenschau 2025 – sollen hier 113 Millionen Euro in eine neue Brücke, neue Kai-Anlagen, Strände und Brücken fließen. Auf dem Ostufer in Gehlsdorf (auf der ehemaligen Deponie) soll zudem Rostocks neuer Stadtpark entstehen.

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Rostock muss in die Sicherheit seiner Bürger investieren: Für 60 Millionen Euro wird an der Schlesinger-Straße in der Südstadt ein neues Rettungszentrum mit Leitstelle für die Berufsfeuerwehr, die Freiwillige Feuerwehr und den Katastrophenschutz gebaut. Im Nordosten soll für weitere 20 Millionen Euro eine weitere Feuerwache her.

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Die Stadtverwaltung braucht mehr Platz und will an der Nordkante des Neuen Marktes einen Anbau errichten. 2020 soll der Bau starten – für 30 Millionen Euro.

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Warnemünde ist bereits Deutschlands größter Kreuzfahrthafen - mit mehr als 200 Anläufen pro Jahr. Im Bereich des ehemaligen Werftbeckens soll nun ein weiteres Terminal samt neuer Liegeplätze entstehen. Kosten: rund 74 Millionen Euro.

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Statt die Eishalle im Hansaviertel zu sanieren, plant die Hansestadt für 25 Millionen Euro eine kombinierte Arena auf dem Gelände der Hansemesse. Der Mehrzweckbau soll Eis- und Schwimmhalle zugleich sein.

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Nach mehr als 20 Jahren Diskussion soll nun endlich ein Neubau für das Volkstheater her. Der Kulturtempel kostet 103 Millionen Euro und entsteht am Bussebart. Im November soll die Bürgerschaft endgültig „grünes Licht“ für den Bau geben.

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Mit rund zehn Millionen Euro will sich die Stadt an dem Bau des neuen Archäologischen Landesmuseums am Stadthafen beteiligen. Auch das Museum für Stadtgeschichte könnte dort mit einziehen.

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Die Societät Maritim an der August-Bebel-Straße muss so oder so saniert werden. Was danach mit dem Denkmal geschieht ist unklar. Baut Rostock hier ein neues Museum für Stadtgeschichte auf, kostet das unter dem Strich 15 Millionen Euro.

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Die Bürger haben 2017 entschieden, dass das Traditionsschiff in Schmarl bleiben soll. Nun will die Stadt 18 Millionen Euro in den Iga-Park investieren - in ein maritimes Erlebniszentrum.

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