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Drehort MV: Diese Filme und Serien sollte man kennen

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Mecklenburg Vorpommern ist Vielen vor allem als Urlaubsbundesland bekannt. Dass es jedoch auch eine hervorragende Kulisse für zahlreiche Filmproduktionen ist, wissen die wenigsten.

Von diversen Krimis und Serien aus Deutschland bis Kinoblockbuster aus Hollywood: Auf den folgenden Seiten kann man sehen, was MV als Spielfilmkulisse zu bieten hat.

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Mit den Krimifilmen der Stralsund-Reihe fahren die Ermittler Max Morolf, Gregor Meyer und Nina Petersen regelmäßig Top-Quoten für das ZDF ein. Bis zu sieben Millionen Menschen verfolgen die Arbeit der Ermittler vor dem TV-Bildschirm.

„Stralsund als Krimireihe ist zur festen Größe beim Zuschauer geworden“, sagt der Produzent Wolfgang Cimera. Die Serie kommt bisher auf elf Folgen und wurde das erste Mal am 30. März 2009 im ZDF gezeigt.

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Am 3. Februar um 20.15 Uhr verhandeln die Ermittler aus der Hansestadt den Mord an einer jungen Frau. Gedreht wurde hierfür auch an der Hochschule Stralsund.

Für die Dreharbeiten räumte die Studentin Swea Gaus extra Ihre vier Wände in Holzhausen. Das Zimmer wurde für den Dreh komplett umgebaut. „Wir haben uns dann noch einmal in die Wohnung geschlichen und waren erstaunt, wie sehr alles verändert war“, sagt die 25-jährige BWL-Studentin.
 

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„Nosferatu“ ist eine deutsche Produktion aus dem Jahr 1922 und gilt als einer der Vorreiter des Horrorfilmgenres. Friedrich Wilhelm Murnau erzählte in diesem Stummfilm die Geschichte des Grafen Orlok, eines Vampirs aus den Karpaten. Dieser verliebt sich in die schöne Ellen und bringt in seinem Wahn Angst und Schrecken über die Stadt Wisborg.

Das Werk gilt mit seiner Dramaturgie und Inszenierung als eines der wichtigsten filmischen Erzeugnisse der Weimarer Republik. Als Kulisse für die Stadt Wisborg diente tatsächlich die Hansestadt Wismar. Sowohl am Hafen, der Marienkirche, am Marktplatz, Wassertor als auch an der Heiligen-Geist-Kirche wurde für den Film gedreht. In Rostock entstanden zudem weitere Außenaufnahmen.


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Pierce Brosnan, Ewan McGregor, Kim Catrall oder James Belushi: In Roman Polanskis Politthriller „Ghostwriter" spielten die bekanntesten Darsteller, die das Hollywoodkino im Jahr 2010 zu bieten hatte, mit.

Brosnan mimt im Film einen ehemaligen britischen Premierminister, der zwingend einen neuen Biographen braucht. Der Neue (Ewan McGregor) sieht eine einmalige Chance, weiß aber nicht, dass er sich mit diesem Job in ein gefährliches Geflecht aus Korruption und Intrigen begibt.

Der Hollywood-Blockbuster wurde nicht nur in den Babelsberger Filmstudios gedreht, auch die Insel Usedom war ein Handlungsort für den Film. Die Luxusvilla des Ex-Premiers, inklusive Tennisplatz und Swimmingpool, wurden am Strand von Peenemünde aufgebaut.

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Die Polizeiruf-Reihe blickt auf eine lange Tradition zurück. Nachdem 1971 die ersten Folgen als Gegenstück zum westdeutschen Tatort in der DDR gezeigt wurden, schaffte es das Format nach der Wende auch im vereinten Deutschland viele Zuschauer zu fesseln.

Von 1994 bis 2009 war der Schauplatz des NDR-Polizeirufs noch Schwerin. In der Landeshauptstadt ermittelten Felix Eitner als Hauptkommissar Markus Tellheim und Uwe Steimle als Kommissar Jens Hinrichs.

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Danach wechselte der Polizeiruf seinen Handlungsort und wird seither vom NDR in Rostock produziert. Bislang sind 16 Folgen erschienen.

Die letzte Folge des Quotengaranten von der Ostseeküste mit dem Titel  „Einer für alle, alle für Rostock“ wurde im Mai 2017 ausgestrahlt.

Insgesamt verfolgten 6,58 Millionen Zuschauer die Ermittlungen, die die beiden Kommissare Alexander Bukow (Charly Hübner) und Katrin König (Anneke Kim Sarnau) in die Ultraszene von Rostock führten.

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Anneke Kim Sarau erklärt, warum sie Rostock als Handlungsort des Polizeirufs schätzt.

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Auch Loriot hat in Mecklenburg-Vorpommern eine Kulisse für seinen vielleicht bekanntesten Film verwendet. In „Pappa ante Portas“ spielt er unter anderem den in den Vorruhestand versetzten Einkaufsdirektor Heinrich Lohse. Da dieser nicht weiß, wie er die neue Leere in seinem Leben füllen kann, versucht er seiner Frau Renate (Evelyn Hamann) im Haushalt zu helfen und bringt diese damit zur Weißglut.

Während ein Großteil des Films in den DEFA-Studios in Potsdam-Babelsberg produziert wurde, sind diverse Außenaufnahmen auf der Seebrücke in Ahlbeck entstanden.

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Bei „Love Steaks“ handelt es sich um einen sogenannten Mumblecore-Film. Das heißt, dass der Film ohne Nachsynchronisation und mit improvisierten Dialogen realisiert wurde. Handlungsort ist das Hotel Kurhaus in Ahrenshoop.

Die Mitwirkenden im Film sind bis auf die Hauptdarsteller Franz Rogowski und Lana Cooper echte Mitarbeiter des Hotels. Der Film gewann 2013 den Förderpreis des Neuen Deutschen Kinos in den vier Kategorien Regie, Produktion, Drehbuch und Schauspiel. Außerdem erhielt das Werk eine Nominierung als bester Spielfilm beim Deutschen Filmpreis im Jahr 2014.

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Seit Oktober 2004 hat sich die SOKO-Reihe des ZDF neben München, Wien, Köln oder Leipzig, Wismar als Schauplatz ausgesucht.

Jeden Mittwoch verwandelt sich die Hansestadt im Vorabendprogramm zu einem Tatort für kleinere und auch größere Delikte. In der bislang 15. Staffel wurden schon 304 Folgen der Kriminalserie gezeigt.

Udo Korschwald spielt hier den ersten Kriminalhauptkommissar Jan-Hinrich Reuter, der gemeinsam mit der Rechtsmedizinerin Dr. Helene Sturbeck (Katharina Blaschke) versucht, allen Übeltätern das Handwerk zu legen.

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Seit 2014 ist auch Usedom die Kulisse einer Krimireihe. In dieser spielt Katrin Sass eine ehemalige Staatsanwältin, deren Tochter Julia Thiel (gespielt von Lisa Maria Potthoff) als Kriminalhauptkommissarin auf der Ostseeinsel ermittelt. Gemeinsam versuchen sie, die Kriminalfälle auf der Insel zu lösen.

Die bisher fünf ausgestrahlten Folgen haben ein großes Publikum in den Bann gezogen. Im Schnitt kam die Reihe auf etwa 6 Millionen Zuschauer.

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Für den Krimi haben schon viele Orte als Kulisse hergehalten: Im Swinemünder Krankenhaus, am Swinemünder Hafen, an der Ahlbecker Seebrücke, in Balm, am Kamminker Strand, in Heringsdorf und Morgenitz haben Schauspielerin Katrin Sass und ihre Kollegin Lisa Maria Potthoff schon für die Kamera ermittelt.

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Der Schwarz-Weiß-Film „Das weiße Band“ ist eine österreichische Produktion des Regisseurs Michael Haneke aus dem Jahr 2009. Die Handlung ist in Norddeutschland vor Beginn des Ersten Weltkriegs  angesiedelt.

In dem Film ist das fiktive Dorf Eichwald ein Ort von wirtschaftlicher und sozialer Unterdrückung. Im Handlungsverlauf ereignen sich rätselhafte Grausamkeiten, unter denen vor allem die Kinder des Dorfes leiden. Der Film erhielt zahlreiche internationale Preise und sogar zwei Oscar-Nominierungen.

Als Drehort in MV diente unter anderem das Schloss Johannstorf in Nordwestmecklenburg. Im Film repräsentiert es das Anwesen des Barons.

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„Grossstadtklein“ ist eine romantische Komödie aus dem Jahr 2013. Das Landei Ole (Jakob Matschenz) geht nach Berlin, um ein Praktikum als Zeichner anzutreten. Über seinen etwas sonderbaren Cousin Rokko (Klaas Heufer Umlauf) lernt er die lebensfrohe Fritzi kennen, die sein Leben auf den Kopf stellt.

Die Dreharbeiten fanden zu einem großen Teil in Rieth (Landkreis Vorpommern-Greifswald) statt. Regie führte Tobias Wiemann. Til Schweiger trat gemeinsam mit Thomas Zickler als Produzent in Erscheinung.

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In der deutschen Fernsehserie „Ein Bayer auf Rügen“ wird der Polizist Valentin Gruber (Wolfgang Fierek) von Miesbach in Bayern auf die Insel Rügen versetzt. Dafür lässt er seine Freundin Heidi und seinen Großvater in der Heimat zurück, um mit seinen Kollegen Hanna Gernrich und Konstantin Künath Kriminalfälle auf Deutschlands größtem Eiland zu lösen.

Die Serie war von 1993 bis 1997 fester Bestandteil des Privatsenders Sat1. In sieben Staffeln mit 80 Folgen diente die Insel Rügen als Kulisse für die Geschichte des Kommissars. Neben Fierek spielten deutsche Schauspielgrößen wie Ottfried Fischer, Simone Thomalla oder Veronika Ferres in der Serie mit.

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Die deutsche Abenteuer-Komödie „12 Meter ohne Kopf“ aus dem Jahr 2009 behandelt satirisch das Leben des Piraten Klaus Störtebecker. Der Regisseur Sven Taddicken konnte auf eine Fülle heute sehr bekannter Schauspieler zurückgreifen. So spielten etwa Matthias Schweighöfer, Jana Pallaske, Devid Striesow oder Detlev Buck in dem Film mit.

Ein Großteil des Werks wurde in Stralsund gedreht. Auch die Stadt Barth bot die eine oder andere Kulisse.

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Rügen ist ein echter Anziehungspunkt für TV-Produktionen. Die Fernsehserie „Hallo Robbie“ handelt von einer Seelöwin, die aus Schmugglerhänden gerettet und in der Serie, ähnlich wie ein Hund, in das Familienleben integriert ist.

Die Produktion war zunächst ein Ableger der beliebten Serie „Unser Charly“ und wurde das erste Mal am 29. Dezember 2001 ausgestrahlt.

Hauptdarsteller Karsten Speck wurde 2004 wegen Immobilienbetrugs angeklagt, konnte jedoch durch die Serie ein festes Arbeitsverhältnis vorweisen und im offenen Strafvollzug weiter als Hauptdarsteller fungieren.  In acht Staffeln wurden 76 Folgen produziert. Für die siebte und achte Staffel wurde Karsten Speck von Marcus Grüsser als Hauptdarsteller abgelöst.

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Der Film „Die Heiden von Kummerow und ihre lustigen Streiche" basiert auf dem gleichnamigen Roman von Ehm Welk und gilt als ein Klassiker deutscher Filmgeschichte.

Das Werk stammt aus dem Jahr 1967 und war die erste filmische Zusammenarbeit von BRD und DDR. Wie schon  in der Serie „Hallo Robbie“, diente die Maria-Magdalena-Kirche in Vilmnitz (heute Ortsteil von Putbus) als Hauptdrehort. Auch das Dorf Kravitz und weitere Schauplätze auf der Insel Rügen dienten als Filmkulisse.

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Mit „Kingsman: The Golden Circle“ erschien 2017 die Fortsetzung des erfolgreichen Erstlings „Kingsman: The Secret Service “. Zahlreiche Filmstars wie Julianne Moore, Halle Berry, Channing Tatum, Jeff Bridges und Colin Firth machen die Verfilmung zu einem Zusammentreffen von Schauspiel-Superstars. Im Zentrum der Handlung steht der britische Geheimdienst, der die Welt vor der skrupellosen „Poppy“ beschützen muss.

Neben den zahlreichen bekannten Schauspielern nutzte der Regisseur Matthew Vaughn die imposante Außenansicht vom Schweriner Schloss für einige Filmszenen.


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