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Mittelaltermarkt in Dierhagen

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Es ist eine ganz andere Welt, in die man eintaucht, sobald man durch das hölzerne Eingangstor an der Dierhäger Festwiese getreten ist. Jedes Jahr locken Wahrsagerey, Schnitzerey, Feuerkünstler, Badehaus und Ritterturnier auf dem Mittelaltermarkt mehrere tausend Besucher an. Außer montags öffnet der Mittelaltermarkt täglich um 17 Uhr und bietet ein umfangreiches Programm. Das Motto der Künstler hier lautet „Für uns, für euch“, sagt Pia-Nereida Walczok vom Orga-Team. Die meisten von ihnen sind das ganze Jahr über auf Märkten unterwegs. Die OZ hat sich die Protagonisten einmal genauer angeschaut.

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Das Programm ändert sich täglich und wird von Shakti Zepernik am hölzernen Tor mit Kreide auf eine Tafel geschrieben.

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Der Wegweiser im Eingangsbereich zeigt den Besuchern, wo was geboten wird.

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Geht man links herum, trifft man schnell auf Eik und Dominic. Die beiden bringen das Karussell in Schwung.

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Für zwei Taler können die Kinder Platz nehmen und werden per Handantrieb in Fahrt gebracht.

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Im Wildfang, so nennt sich der Laden von Reinhild, gibt es vor allem Nützliches und Schönes – hauptsächlich gefertigt aus Leder oder Filz. Taschen, wilde Kleidung und Westen können die Besucher hier für ein paar Taler kaufen.

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Gerade fertigt sie eine Schatulle für das Essbesteck eines Marktkollegen. „Der Tauschhandel funktioniert hier noch sehr gut“, sagt sie. Die meisten Produkte stellt die Frau, die aus der Nähe von Greifswald kommt, im Winter her, denn da ist mehr Zeit. Auf dem Mittelaltermarkt in Dierhagen ist sie von Anfang an dabei. Abends wirkt sie als Burka von Isengard auch beim Ritterturnier mi.

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Beim Bogenturnier sind auch die Besucher herzlich eingeladen und dürfen mit den Profis um die Wette schießen.

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Vor ein paar Jahren hat Nick das Badehaus von einem Kollegen übernommen, der die Arbeit aus gesundheitlichen Gründen aufgeben musste.

„Im Mittelalter gab es in den Städten sogenannte Badehäuser, zu Hause hatten die Leute sowas ja nicht“, sagt er. Mit seinem Badehaus ist Nick das ganze Jahr auf Märkten unterwegs und verdient damit sein Geld.

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Franz Harrecker bringt den Besuchern des Marktes das Spielen der Maultrommel bei. Aus Bambus fertigt er das besondere Instrument vor Ort in seiner „Schnitzerey“ selbst. Der von Schamanen gespielten Maultrommel wird sogar eine spirituell heilende Wirkung zugeschrieben, sagt er.

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Die Maultrommel stammt aus dem asiatischen Raum und klingt ganz anders, als die Instrumente, die wir kennen. Das Ausstellen auf Märkten ist eines der Standbeine des 42-Jährigen, der aus Freital kommt. Der gelernte Autosattler hat ein Buch geschrieben, baut Hochbetten und Zelte.

Für ihn bedeutet all das, frei zu sein. In einem normalen Job könnte er das nicht, sagt er

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Mit seinem Wippdrechsel fertigt Matze vor allem Kreisel. „Dazu muss das Stück Holz in Rotation gebracht werden und dann kommt der Drechselbeitel zum Einsatz“, sagt er.

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Das Ritterturnier ist eines der Highlights des Marktes. Hier werden mittelalterliche Duelle ausgetragen.

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