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Hanse Sail: Das sind die Schiffe der Superlative

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Rund 170 Schiffe aus zehn Nationen sind zu Gast bei der Rostocker Hanse Sail. Doch welche sind die maritimen Rekordhalter? Die OZ hat besondere Traditions- und Museumsschiffe herausgesucht, die Sie nicht verpassen dürfen.

Zusammenstellung: Robert Berlin

Foto: Christoph Jahn


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Die „Nordlys“ ist Ende Mai in Noirmoutier, France mit Rotwein an Bord losgefahren.

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Die Motoryacht „Arona“ ist das kleinste Schiff der Sail. Sie stammt aus dem Jahr 1923 und ist 7,90 Meter lang. Die „Arona“ kommt aus Deutschland und liegt am Wiro-Steg.

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Die russische Viermastbark „Sedov“ ist der größte Windjammer der Welt: 117,5 Meter lang, 14,2 Meter breit und der Großmast ragt 54,5 Meter in die Höhe. Stolze 4192 Quadratmeter Segelfläche kann das Schiff an den Wind bringen.

Die „Sedov“ ist ein Zeugnis deutscher Schiffbaukunst. 1921 wurde sie in der damaligen Germania-Werft in Kiel als „Kommodore Johnson“ gebaut. Heute ist sie weltweit im Auftrag der Technischen Universität Murmansk unterwegs. An Bord werden Nautiker und technische Offiziere ausgebildet.

Bei der Sail lädt die „Sedov“ am Freitag und Sonntag zu Open-Ship ein. Liegeplatz: Passagierkai Warnemünde

Foto: Hartmut Klonowski

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Die Fregatte „Schleswig-Holstein“ ist mit 29 Knoten das schnellste Schiff der Sail. Angetrieben wird sie von zwei Gasturbinen mit 19 000 KW (25 830 PS) und zwei Dieselmotoren mit 3820 KW ( 5190 PS). Das Marine-Schiff liegt am Passagierkai Warnemünde.

Foto: Martin Mascheski

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Der niederländische Toppsegelschoner „Avatar“ ist 2014 fertiggestellt worden, ist aber viel älter als man glaubt. Das jüngste Schiff der Sail wurde 1941 in Wolgast als KFK Kutter (Kriegsfischkutter) gebaut. Diese Kutter waren kleine Marineschiffe, gebaut auf Schnelligkeit, aber mit dem Aussehen eines Fischereifahrzeugs, um den Feind zu täuschen.

Nach Kriegsende wurde das Schiff in die Niederlande gebracht und für den Fischfang genutzt. Im Jahr 2014 hat der einstige Kutter eine komplett neue Form angenommen. Das Schiff wurde zu einem luxuriösen Toppsegelschoner mit Lounge und Bar umgebaut.

Liegeplatz: 83, Poller 43-45

Foto: Andreas Meyer

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Das Schiff mit der längsten Anfahrt ist auch das Älteste: die „Nordlys“. Der Senior ist die 1873 gebaut worden und ist auf Liegeplatz 76 im Fair Trade Bereich zu finden.

Im französischen Le Havre wurde das Schiff so voll mit Wein beladen, dass die Crew sogar ihre sechs Schlafkojen mit dem edlen Traubensaft teilen musste.

Im Bild: Kapitän Lammert Osinga

Foto: Bernd Wüstneck / dpa

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Das wohl ungewöhnlichste Schiff der Sail ist die „Bottsand“ der Deutschen Marine. Das 1984 gebaute Ölauffangschiff kann dank seiner Bauart besonders gut Ölteppiche bekämpfen: Am Heck hat die „Bottsand“ ein Gelenk, wodurch das ganze Schiff in einem Winkel von bis zu 65 Grad aufgeklappt werden kann. In dem sich so bildenden Spalt wird das Öl gesammelt und aufgesaugt. Bei Übungen sammelt die „Bottsand“ tonnenweise Popcorn statt Öl - unbehandelt und ungesüßt versteht sich.

Liegeplatz: 78

Open-Ship: Sa und So 10-18 Uhr

Foto: Hartmut Klonowski

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Das Segelschulschiff „Kruzenshtern“ ist eins der größten Segelschiffe der Welt. Sie wurde 1926 in der deutschen Werft in Wesermünde bei Hannover gebaut. Zunächst segelte der Windjammer als Frachtsegelschiff unter dem Namen „Padua“. Im Jahr 1946 wurde es an die Sowjetunion als Reparationsleistung abgegeben. Das Schiff bekam den neuen Namen Ivan Kruzenshtern, benannt nach dem Kommandanten der ersten russischen Expedition um die Welt.

Zur Stammbesatzung der 114,5 Meter langen Viermaststahlbark gehören 76 Matrosen und Offiziere. Daneben kann sie bis zu 160 Kadetten und Trainees aufnehmen.

Liegeplatz: Warnemünde Werft

Foto: Dietmar Lilienthal

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Diese beiden Prachtexemplare sind die „treuen Schwestern der Hanse Sail“. Die „J.R. Tolkien“ ist ein luxuriöser Gaffeltop-Segelschoner von 42 Metern Länge.

Liegeplatz 80 im Stadthafen

Foto: Lutz Zimmermann

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Die Dreimast-Barkentine „Loth Lorien“ ist 48 Meter lang.

Liegeplatz: 80 im Stadthafen

Foto: Lutz Zimmermann


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Die Schonerbrigg „Greif“, das Flaggschiff der Hansestadt Greifswald, besucht die Hanse Sail seit ihrem Beginn. Und zwar jedes Jahr. Das Segelschiff aus Greifswald ist also schon zum 27. Mal dabei.

Zu DDR-Zeiten segelte die „Greif“ unter dem Namen des ersten Präsidenten der DDR, Wilhelm Pieck, als Schulschiff für die maritime Ausbildung über die Meere. 1990 übernahm die Stadt Greifswald das Schiff.

Liegeplatz 83

Foto: Verein Rahsegler

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Genauso häufig bei der Sail war schon der dampfbetriebene Eisbrecher „Stettin“. Trotz des beträchtlichen Alters von 84 Jahren legt die „Stettin“ jeden Sommer in Hamburg ab, um nach Rostock zu kommen.

Liegeplatz 7/8 am Rostocker Fischereihafen

Foto: Ove Arscholl

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