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Der Eisbär – das Symboltier des Klimaschutzes

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Das größte am Land lebende Raubtier ist gefährdet. 
Um auf die Bedrohung ihres Lebensraums durch den Klimawandel aufmerksam zu machen, wurde 2004 am 27. Februar der Welteisbärentag initiiert.  


Video: Benjamin Barz

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Aktuell wird der Bestand des Eisbären von Wissenschaftlern und Tierschützern auf circa 25 000 Tiere geschätzt.
Seit 2006 wird er in der Kategorie „gefährdet“ auf der Roten Liste der Weltnaturschutzunion IUCN geführt.
Wie der WWF berichtet, schmilzt der Lebensraum dieser großen Landraubtiere durch die globale Erwärmung. Aber auch die Meeresverschmutzung, durch die zunehmende Schifffahrt sowie die Erforschung und Förderung von Öl- und Gas in der Arktis gefährden die Spezies.
Die IUCN befürchtet, dass der Bestand der Tiere um mindestens 30 Prozent in den nächsten 45 Jahren schrumpfen wird.

Foto: Ulf Mauder / dpa



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Zurzeit bewohnen drei junge, verspielte Eisbären das neu erbaute Polarium des Rostocker Zoos. Sizzel und Noria sind Weibchen. Akiak, das Männchen, ist der Enkel des berühmten Rostocker Eisbären Churchill, der 2013 verstarb. 

Video: Benjamin Barz

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Die Kuratorin des Rostocker Zoos, Antje Zimmermann, erzählt über das neue Polarium, in dem die Eisbären leben.

Video: Benjamin Barz

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Tierpfleger Matthias Petzholdt zum neuen Polarium und der alten Bärenburg

Video: Benjamin Barz

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Auch den gefährlichen Raubtieren können Charakterzüge zugeschrieben werden. Ähnlich wie der Mensch besitzen Eisbären unterschiedliche Gesichtszüge, haben ein Lieblingsfutter und werden im Alter gebrechlicher.

Eisbären seien sensible Tiere. „Es bietet sich daher an, mit ihnen zu arbeiten und nicht zu versuchen, ihnen etwas aufzuzwingen“, sagt der Bärenpfleger Petzholdt.

Foto: Eveline Meryer

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Churchills Pfleger erzählt über die Fressgewohnheiten des Bären.

Video: Benjamin Barz

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Pfleger Petzoldt über Bären im fortgeschrittenem Alter

Video: Benjamin Barz

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Einen „Eisbärenmarkt“ gebe es nicht, so die Zoo-Biologin Zimmermann. „Es ist eher wie ein Tauschgeschäft. Dabei achten wir darauf, wo unsere Tiere am besten untergebracht werden.“ 

Foto: Benjamin Barz

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Die studierte Biologin Antje Zimmermann über die Zuchtverbände

Video: Benjamin Barz

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Die Zoo-Kuratorin erzählt, dass der Rostocker Zoo seit zwei Jahren mit Polar Bears International (PBI) zusammenarbeitet. Durch die Kooperation konnte eine freilebende Eisbärin mit einem Sender ausgestattet werden. Sie wurde nach einem Rostocker Bären Vilma benannt. Auf polarbearsinternational.org kann ihre Route verfolgt werden.

Wissenschaftler können durch das Anbringen eines Senders die Population freilebenden Bären beobachten.

Foto: Benjamin Barz

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Die Rostocker Kuratorin über die Bedeutung des Zoos zur Arterhaltung des Eisbären

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Der WWF befürwortet die Arbeit von zahlreichen Zoos in dem Bereich des Artenschutzes. Die Stiftung sieht die Aufgabe in zoologischen Gärten und Parks besonders darin, das Verhalten von bedrohten Arten zu erforschen.

Die Tierschutzorganisation PETA kritisiert Zoos und ihr Verständnis des Artenschutzes: „Es nützt keinem Tier, in Zoo-Gefangenschaft vor dem Aussterben bewahrt zu werden. Für Tiere sind Zoos nichts anderes als Gefängnisse. Der Erhalt einer Tierart in immerwährender Gefangenschaft nutzt nur dem Menschen und bietet ihm beispielsweise die Möglichkeit, auf genetisches Material zurückgreifen zu können. Dies ist eine sehr anthropozentrische Sichtweise. Echter Tier- und Artenschutz schützt Tierindividuen und Tierarten um ihrer selbst willen, nicht für die Zwecke des Menschen.“

Laut Planet Wissen der ARD würden insbesondere Bären und Großkatzen unter dem Leben in Gefangenschaft leiden und Verhaltensauffälligkeiten wie Selbstverstümmelung aufweisen.

Foto: Benjamin Barz

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