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Acht Gründe für einen Besuch des Klosters Bad Doberan

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Das Kloster wird 1186 in Bad Doberan neu gegründet, nachdem es in Althof zerstört worden war. Es ist  eine Tochtergründung des Zisterzienserklosters Amelungsborn. 

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Die hochgotische Kirche wurde im späten 13.Jahrhundert erbaut. Zur Ausstattung gehören der Kelchschrank (um 1300), der Leuchter mit spätromanischer Marienfigur (ab 1300) und die Grabplastik der dänischen Königin Margarethe Sambiria (um 1300).

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Die Europäische Route der Backsteingotik schlängelt sich von Dänemark nach Deutschland bis weit ins östliche Polen. Die backsteingotische Architektur charakterisiert vor allem die hanseatisch geprägten Küstenregionen der Ostsee, aber auch das Binnenland entlang der alten Handelswege. Die Route verbindet über Stadt- und Landesgrenzen hinweg Klöster, Rathäuser, Stadtmauern und Kirchen. Sie alle haben als Baumaterial den Backstein gemeinsam.

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Er ist aus der Zeit um 1300. In der oberen Figurenreihe sind Geschichten aus dem neuen Testament, in der mittleren Reihe Szenen aus dem alten Testament dargestellt.

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In der Klosterparkanlage zeugen Bauten vom einstigen Leben im Zisterzienserkloster. So diente das Beinhaus zur Aufbewahrung von Gebeinen verstorbener Brüder. Die einstige Wolfsscheune, von der nur noch Reste erhalten sind, wurde vermutlich als Hospiz oder Herberge genutzt.

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Das Mühlengebäude wurde um 1280 errichtet mit innenliegenden Wasserrädern und künstlich angelegter Wasserzuführung - dem Wallbach -, einem großem Getreide- und Mehllager sowie einer angeschlossenen Bäckerei.

2015/2016 wurde eine Schaumühle mit Wasserrad und begehbaren Mahlboden in das ehemalige Mühlengebäude gebaut. Hier finden regelmäßig Führungen statt.

Das Backen von Brot ebenso wie das Bierbrauen gehörte zu den alltäglichen Aufgaben einer klösterlichen Gemeinschaft.

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Das Kornhaus wurde 1270/1280 für Speicherzwecke errichtet. Heute ist es ein Kultur- und Begegnungszentrum für Jung und Alt. Regelmäßig finden hier Veranstaltungen statt, darunter Lesungen und Konzerte. Im Kornhauscafé gibt es frischen Kuchen und Torten.

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Im Klostergarten, der 2002 angelegt wurde, wachsen über hundert Pflanzen, die die Zisterziensermönche kultivierten, darunter viele Heilkräuter. Auch wenn es keine genaue Überlieferung eines Gartens im Doberaner Kloster gibt, nimmt man an, dass so einer existiert hat, da Mönche großen Wert auf den Anbau von Pflanzen in unmittelbarer Nähe für die eigene Ernährung und Heilzwecke legten.

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Gäste können bei Führungen jeden Tag den Dachbereich des Münsters entdecken. Hier ist noch eine Seilwinde aus dem 15.Jahrhundert zum Transport des Baumaterials installiert. Zu sehen ist die zweitälteste mecklenburgische Glocke aus dem Jahre 1301.

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